Rollstuhlbasketball verbindet Schüler

Die Unfallkasse Hessen war1b9512e0ba7810914a39a996488930c6 eine der Vorreiter, welche unter dem Motto „Rollstuhl Basketball macht Schule in Hessen“ ein Programm ins Leben gerufen hat, welches zusammen mit dem DRS, dem Deutschen Rollstuhlsportverband, durchgeführt wird. Es geht hierbei darum, ein bewegtes Projekt zu schaffen, welches auf der einen Seite viel Spaß macht, auf der anderen Seite Schüler sich sportlich betätigen lässt und zu guter Letzt behinderte und nicht behinderte Jugendliche zusammen in einem Team gleichwertig miteinander spielen zu lassen.

Zudem erweckt das Programm aber auch die Aufmerksamkeit der nicht behinderten Schüler und Jugendlichen.

Es schon lange wissenschaftlich erwiesen, dass der Bewegungsmangel, unter dem viele Jugendliche heute leiden oftmals zur Ursache von späteren Krankheiten und Unfällen mit teilweise schweren Folgen ist.

Mit diesem Projekt will die Unfallkasse in Hessen, welche für die gesetzliche Unfallversicherung der Schüler in dem Bundesland zuständig ist, der Untätigkeit entgegenwirken. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Kinder mit guten motorischen Fähigkeiten aufgrund ihrer Gabe, sich besser bewegen zu können, weniger Unfälle haben, als Kinder und Jugendliche, welche weniger gut motorisch ausgebildet sind.

Der Rollstuhlbasketball ist hierbei eine ideale Brücke zwischen komplett unterschiedlichen Gruppen. Hier kommt es eben nicht nur auf die Größe und die Geschwindigkeit, wie bei vielen anderen Sportarten, an.

Es ist ein rasanter Sport, der im Anfangsstadium oftmals an Autoscooter fahren auf dem Jahrmarkt erinnert. In den Hallen, in denen dieses Projekt zum ersten Mal vorgestellt wurde, gab es viel Gelächter und der Spaß stand im Vordergrund. Die Kinder und Jugendlichen lernten so auch spielerisch, sich in eine Umgebung zu begeben, in dem manche ihrer Mitschüler ihr ganzes Leben verbringen.

Somit werden Berührungsängste abgebaut und das Verständnis füreinander erhöht. Viele Schulen sprechen davon, dass es komplett neue Verbindungen innerhalb der Klassengemeinschaften gibt. Mittlerweilen nehmen alleine in Hessen über 90 Schulen an diesem aktiven Inklusionsprojekt teil. Das Hessische Pilotprojekt war so erfolgreich, dass es mittlerweile von anderen Bundesländern übernommen wurde.